HybenX® - FAQ: Häufig gestellte Fragen

F: Wie unterscheidet sich der HybenX® von anderen topischen antimikrobiellen Stoffen wie Chlorhexidin, Bleichmittel, Povidon-Iod oder Wasserstoffperoxid?

A: Chlorhexidin, Bleichmittel, Povidon-Iod und Wasserstoffperoxid töten Bakterien durch chemische Zerstörung der Zellmembranen ab. Üblicherweise liegen diese Produkte in wässriger Lösung in einer geringen Konzentration vor. Diese Wirkstoffe töten effektiv Bakterien in Biofilm ab, wirken sich aber relativ wenig auf die Polysaccharidmatrix aus, die die Bakterien nähren. Ist diese Matrix weiterhin intakt, bildet sich schnell neuer Biofilm. Wenn sich aber die Umgebung verändert und Biofilm mit einem effektiven hygroskopischen Material wie HybenX in Kontakt kommt, kann die Biofilm-Struktur den raschen Wasserentzug nicht aufhalten. Die Matrix trocknet aus. Ohne ausreichend Wasser präzipitieren die organischen Polymere, die das Rückgrat der Matrix bilden. Die gesamte Biofilm-Struktur kollabiert und löst sich von den Oberflächen. Der gelöste Biofilm lässt sich leicht mit Wasser wegspülen.

F: Kann HybenX® verdünnt oder mit einem anderen Produkt zusammen verwendet werden ohne seine Effektivität zu verlieren?

A: Nein. HybenX darf nur in seinem ursprünglichen mittelviskosen, violetten Zustand verwendet werden. Wird es verdünnt oder mit einem anderen Produkt kombiniert, erweist sich HybenX als ineffektiv und potentiell schädlich.

F: Spürt der Patient Schmerzen oder Unbehagen, wenn HybenX® eingesetzt wird?

A: Wurde keine lokale Anästhesie vorgenommen, hat der Patient eventuell ein leicht stechendes Gefühl während des Aufbringens und in der Einwirkzeit.

F: Was passiert, wenn HybenX® zu lange einwirkt?

A: Wenn die Einwirkzeit zu sehr verlängert und eine zu große Menge verwendet wird, nekrotisiert eventuell die oberste Schicht der Schleimhaut und schält sich schließlich ab. Die Einwirkzeitzeit sollte nicht länger als 30 Sekunden betragen. Es ist wichtig, überschüssiges Material sofort abzusaugen um den Kontakt mit gesundem Gewebe so gering wie möglich zu halten. Lesen Sie vor der Anwendung immer die Gebrauchsanweisung!

F: Das Zahnfleisch verfärbte sich nach der Behandlung weiß. - Was bedeutet das?

A: Ein weißer Fleck tritt ab und zu auf, wenn HybenX Wasser aus der Mundschleimhaut absorbiert. Diese rehydriert sich selbst und nimmt innerhalb weniger Stunden seine normale Farbe wieder an. Der weiße Fleck ist eine Folge des Wasserentzuges und keine Verbrennung.

F: Ist HybenX® schädlich für den Zahnschmelz?

A: Sicherheitsstudien zeigen, dass haushaltsübliche Nahrungsmittel und Getränke wie Joghurt und Orangensaft stärker erosiv auf die Zahnschmelzoberfläche wirken als HybenX. Zu Einzelheiten der Sicherheitsstudien klicken Sie bitte hier.

F: Aber HybenX® enthält Schwefelsäure! Wie kann es da sicher sein?

A: HybenX hat stark hygroskopische Eigenschaften und nicht die einer Säure. Studien haben gezeigt, dass HybenX weniger erosiv auf den Zahnschmelz wirkt als Orangensaft oder Joghurt und das Pulpa- und Parodontalgewebe nicht schädigt. Zu Einzelheiten der Sicherheitsstudien klicken Sie bitte hier.

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